Pokern – Glücksspiel oder Strategie?

Poker - das Strategiespiel

Pokern ist der Überbegriff einer ganzen Reihe von Kartenspielen, die mit einem anglo-amerikanischen Blatt von 52 Karten gespielt werden. In Deutschland gehört Poker zu den Glücksspielen und es gibt zahlreiche, verschiedene Kategorien von Spielarten.

Poker: allgemeine Spielweise

Ungeachtet der Spielvariante die man letztlich spielt, gibt es bei diesem Kartenspiel bestimmte Elemente die immer gelten. Jeder Spieler erhält eine bestimmte Anzahl an Karten und weiß nicht über die Karten der anderen Spieler Bescheid. Jeder Spieler setzt nun einen bestimmten Einsatz, wobei es unterschiedliche Formen von Einnahmen gibt, wie beispielsweise Spielmarken, Geld oder Pokerchips. Die Einsätze landen im Pot und gehören am Ende dem Spieler, der die stärkste Hand besitzt, oder dem einzig übrig gebliebenen Spieler, wenn die Mitspieler nicht dazu bereit sind, die Einsätze zu bezahlen. Ein wichtiges Element beim Pokern ist das Bluffen, da man so auch mit eigentlich schlechten Karten, durch austricksen der Mitspieler, die jeweilige Runde gewinnen kann. Das Spielziel ist es so viele Chips wie möglich zu sammeln und so Geld von den anderen Spielern zu gewinnen.

Die Spielvarianten beim Poker

Das Kartenspiel hat unzählige Varianten von Spielregeln, doch es gibt 3 Hauptvarianten, die jeweils noch über zahlreiche Unterkategorien verfügen.

Hold´Em

Zu dieser Kategorie zählt die momentan wohl bekannteste Spielvariante, Texas Hold´Em, aber auch Omaha Hold’em gehört zu dieser Kategorie. In dieser Variante gibt es sogenannte Community Cards, die für jeden Spieler zählen. Außerdem erzählt jeder Spieler zu Beginn Hole Cards, die nur er kennt. Diese Variante ist besonders für Anfänger schnell zu erlernen, was es so beliebt macht.

Stud Poker

Hier erhält jeder Spieler sowohl offene, als auch verdeckte Karten. Zu dieser Kategorie gehören sowohl das Casinospiel Tropical Stud, als auch die Variante Seven Card Stud. Besonders in der Vergangenheit war Stud Poker in Casinos äußerst beliebt, mittlerweile wird aber mehr und mehr vom Texas Hold’em verdrängt.

Draw Poker

Beim Drawpoker erhält jeder Spieler eine festgelegte Anzahl an Karten, die allerdings verdeckt und nur für ihn zu sehen sind. Hier sieht man zu keinem Zeitpunkt die Karten des Gegners, weshalb der Glücksfaktor größer ist als bei den anderen Varianten. Besonders im Wilden Westen wurde diese Variante oftmals gespielt.

Poker-Klischees

Das wohl größte Klischee beim Pokern ist, dass es ein reines Glücksspiel ist. Die richtige Strategie ist allerdings essentiell wichtig, denn nur mit Kartenglück kann man keine großen Gewinne erzielen. Denn egal wie viel Glück man auch hat in einer Runde, durch die richtige Strategie wird man dies im Laufe eines Spiels immer ausgleichen.