Skrill: Cleverste Zahlungsoption für Online-Casinos?

Wer gerne pokert, Black Jack spielt, Sportwetten abschließt oder Casinospiele schätzt, findet im Netz zahllose Angebote, von denen viele hervorragend sind. Gerade Einsteiger tun sich mit einer Frage allerdings schwer: Wie zahle ich mein Geld ein, mit dem ich spielen möchte? Kann ich irgendwie Sicherheit gewinnen, dass ich den überwiesenen Betrag zurückerhalte, sollte sich beispielsweise ein Online-Casino als schlecht erweisen? Wer sich in den unendlichen Weiten des World Wide Web umsieht, stößt immer häufiger auf eine Empfehlung: Die Zahlungsoption Skrill soll ratsam sein.
1. Was ist Skrill?
Für den Laien hört sich Skrill aber erst einmal wie ein schlecht ausgedachter Reim auf das deutsche Wort „schrill“ an und klingt etwas unangenehm im Ohr. Tatsächlich sind Sorgen jedoch unbegründet.
Skrill ist ein sogenanntes E-Wallet. Sie können kostenlos ein Kundenkonto anlegen und Ihre Kreditkarte mit dem Wallet verbinden. Ihre Kontodaten werden nicht an das Casino weitergegeben. Der Kundendienst von Skrill unterstützt Sie dabei, Geld einzufordern, dass Ihnen zusteht.
Überdies können Sie eine Zwei-Faktor-Authentifizierung für Zahlungen aktivieren. Dieser Mechanismus macht es sehr unwahrscheinlich, dass Ihr Konto missbraucht werden kann.
TÜV stuft Skrill als vertaruenswürdig ein
Der TÜV hat Skrill deshalb schon mehrfach als sicheres und vertrauenswürdiges Zahlungssystem ausgezeichnet. In Deutschland hat sich das Haus, das früher als Moneybookers bekannt war und seinen Unternehmenssitz in London hat, vor allem mit einer anderen Marke einen ausgezeichneten Namen gemacht: Die Paysafecards, die Sie beispielsweise praktisch an jeder Tankstelle kaufen können, und sich hervorragend dafür eignen, um anonym online zu bezahlen, stammen ebenfalls von Skrill.
Skrill ist währeungsübergreifend
Insbesondere im Glücksspiel-Bereich bietet Skrill einen weiteren Vorteil. Das Haus pflegt mit zahlreichen Casinos eine Partnerschaft und ist deshalb in der Lage, Spielern exklusive Angebote zu unterbreiten, die sonst in dieser Form nicht möglich sind. Skrill unterstützt dabei satte 40 Währungen: Es ist also nicht wichtig, ob das Casino keine Spiele in Euro anbietet. Über den Zahlungsanbieter können Sie wechseln, um dann in US-Dollar, Franken, Pfund oder beispielsweise auch kanadischen Dollar zu spielen.
2. Gibt es auch einen Nachteil bei Skrill?
Die Titelfrage lautet, zugegeben etwas provozierend, ob Skrill der cleverste Zahlungsanbieter für Online-Spiele ist. Das Haus kommt mindestens nahe dran. Allerdings gibt es einen Nachteil, den Sie kennen müssen. Skrill arbeitet auf Gebührenbasis. Für jede Einzahlung zahlen Sie ein Prozent Gebühren an den Anbieter. Laden Sie Ihr Casino-Konto beispielsweise mit 100 Euro auf, geht also ein Euro an Skrill. Im Laufe der Zeit kann sich auf diese Weise eine durchaus beträchtliche Summe an Gebühren auftürmen. Auszahlungen an Sie oder Überweisungen auf Ihr Bankkonto sind für Sie allerdings kostenfrei.
3. Wie ein E-Wallet funktioniert
Ein E-Wallet ist ein Zwischenkonto: Geld wird von Bankkonto oder Karte darauf geladen und von dort weitergeleitet. Für die empfangende Seite ist damit nicht sichtbar, von welchem Bankkonto es kommt, und das ist der Grund, warum diese Dienste in diesem Bereich verbreitet sind.
Praktisch relevant sind drei Punkte. Gebühren fallen je nach Vorgang an, oft beim Aufladen und beim Auszahlen, seltener beim Bezahlen selbst. Eine Verifizierung mit Ausweis ist ab bestimmten Beträgen vorgeschrieben, und ohne sie bleiben Auszahlungen gesperrt. Rückbuchungen funktionieren anders als bei einer Kreditkarte: das Wallet ist der Zahlende, nicht die Bank, und das begrenzt die Möglichkeiten im Streitfall.
Für den deutschen Markt gilt zusätzlich, dass Anbieter mit Erlaubnis nach dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 an ein anbieterübergreifendes Einzahlungslimit gebunden sind. Ein Wallet umgeht dieses Limit nicht, es ist nur ein anderer Weg für dieselbe Einzahlung.
4. Häufige Fragen
Was ist ein E-Wallet?
Ein Zwischenkonto, das per Bankkonto oder Karte aufgeladen und für Zahlungen im Netz benutzt wird. Die empfangende Seite sieht das dahinterliegende Bankkonto nicht.
Fallen Gebühren an?
Je nach Vorgang. Üblich sind Gebühren beim Aufladen und beim Auszahlen; das Bezahlen selbst ist oft kostenlos. Die aktuellen Sätze stehen in der Gebührenübersicht des Anbieters.
Muss man sich verifizieren?
Ab bestimmten Beträgen ja, mit Ausweis und Adressnachweis. Ohne Verifizierung sind Auszahlungen in der Regel gesperrt.
Ist eine Zahlung über ein Wallet anonym?
Nein. Der Wallet-Anbieter kennt die Identität, und ab den gesetzlichen Schwellen ist er zur Prüfung verpflichtet. Verdeckt wird nur die Verbindung zum Bankkonto gegenüber dem Zahlungsempfänger.
Umgeht ein Wallet das Einzahlungslimit?
Nein. Das Limit gilt beim Anbieter mit deutscher Erlaubnis, unabhängig davon, auf welchem Weg das Geld dort ankommt.