Alle 54 Anleitungen der Rubrik Kartenspiele: Blatt, Spielerzahl, Ablauf und Kartenwerte für Klassiker wie Skat und Mau-Mau bis zu Regionalspielen. Wer die Casino-Varianten dieser Spiele um Echtgeld spielt, findet die Anbieter im Vergleich: die Top 10 der besten Online Casinos.
Die Rubrik Kartenspiele sammelt 54 Anleitungen: von den vier Spielen, die fast
jeder Haushalt kennt, bis zu Regionalspielen, die zwanzig Kilometer weiter schon anders heißen.
Jede Seite nennt das Blatt, die Spielerzahl und den Ablauf in einer festen Reihenfolge, damit sich
zwei Spiele vergleichen lassen, ohne zwei Texte ganz zu lesen.
Wer nur wissen will, was heute Abend auf den Tisch kommt, geht am besten über zwei Zahlen: wie
viele Karten liegen im Schrank, und wie viele Personen spielen mit. Beides entscheidet mehr als der
Titel. Ein Skatblatt mit 32 Karten trägt Mau-Mau, Schwimmen, Knack und Quartett; für Rommé mit
seinen 110 Karten sind zwei zusammengelegte Blätter nötig, und Uno bringt seine 108 Karten selbst
mit. Der Spielfinder filtert genau danach.
Nach Blatt sortiert: was welches Deck hergibt
Die Blattgröße ist keine Formsache, sie bestimmt das Spiel. Mit 20 Karten wird Schnapsen
gespielt, und weil so wenige Karten im Umlauf sind, lässt sich fast jede fehlende Karte erschließen.
Ein französisches Blatt mit 52 Karten trägt Hearts, Solitär und Mogeln; ein Skatblatt mit 32 Karten
die schnellen Runden wie Schwimmen und Knack. Zwischen beiden liegt das Blatt mit 36 Karten, das in
der Schweiz für Jass und in Osteuropa für Durak benutzt wird.
Für jedes Spiel steht die Zahl auf seiner eigenen Seite, und zwar nur dann, wenn der Text sie
auch nennt. Wo keine Zahl steht, ist sie nicht bekannt, nicht geschätzt.
Nach Spielerzahl: der häufigste Grund, ein Spiel zu wechseln
Die meisten Kartenspiele haben eine Zahl, bei der sie am besten funktionieren, und eine zweite,
bei der sie noch gehen. Solitär ist das Spiel für eine Person. Schnapsen, Bauernskat und
Tausendundeins sind für genau zwei gebaut. Hearts verlangt vier. Mau-Mau spielt sich mit zwei bis
fünf, Rommé mit zwei bis sechs, und Schwimmen verkraftet zwei bis neun, wobei bei neun Personen
kaum noch Karten zum Nachlegen übrig bleiben.
Zu wenige Mitspieler sind der häufigste Grund, warum eine Runde kippt. Bei Spielen mit
Aussetz-Karten kehrt sich die Wirkung zu zweit um: wer den anderen überspringt, ist sofort selbst
wieder am Zug, und aus einer Strafe wird ein Vorteil. Deshalb steht auf den betroffenen Seiten ein
eigener Abschnitt zur Zweierrunde.
Drei Familien, die man auseinanderhalten sollte
Stichspiele. Es wird ausgespielt, alle legen eine Karte, die höchste nimmt den
Stich. Dazu gehören Jass, Bridge, Doppelkopf, Schafkopf, Piquet, Zwickern und Wizard. Bei Hearts
gilt dasselbe Verfahren mit umgekehrtem Ziel: hier will man Stiche gerade vermeiden.
Ablegespiele. Ziel ist die leere Hand. Wer eine passende Karte hat, legt sie ab.
Mau-Mau ist der bekannteste Vertreter, Uno, Ligretto und Skip-Bo arbeiten mit demselben Grundzug in
unterschiedlichem Tempo.
Legespiele. Karten werden zu Sätzen und Folgen gruppiert und offen ausgelegt.
Rommé ist der Standardfall im deutschen Sprachraum, Solitär die Fassung für eine Person.
Die Familien erklären auch, warum sich manche Spiele so leicht lernen lassen: wer ein Stichspiel
kennt, versteht das nächste in fünf Minuten, weil nur die Trumpfregel und die Zählweise neu sind.
Der Wechsel zwischen zwei Familien ist der größere Schritt.
Regionale Namen sind kein Nebenthema
Dasselbe Spiel läuft im deutschen Sprachraum oft unter mehreren Namen, und mit dem Namen wechseln
meist die Ansagen. Schwimmen heißt anderswo 31, Schnauz, Knack, Wutz oder Blitz, und ob bei 31
angesagt werden muss, hängt vom Namen der Runde ab. Schnapsen und Sechsundsechzig sind ebenfalls
dasselbe Spiel mit unterschiedlichen Blättern. Wer in einer fremden Runde mitspielt, klärt am besten
vor dem Geben, welche Fassung gilt, denn das ist die häufigste Quelle für Streit am Tisch.
Häufige Fragen
Welches Kartenspiel eignet sich für zwei Personen?
Schnapsen, Bauernskat und Tausendundeins sind für zwei Personen gebaut. Mau-Mau und Rommé
funktionieren zu zweit ebenfalls, spielen sich dann aber deutlich anders, weil Aussetz-Karten den
Gegner überspringen und damit auf den eigenen Zug zurückfallen.
Wie viele Karten hat ein Skatblatt?
32 Karten, also Sieben bis Ass in vier Farben. Damit lassen sich Mau-Mau, Schwimmen, Knack und
Quartett spielen. Das französische Blatt hat 52 Karten, weil Zwei bis Sechs dazukommen.
Welches Kartenspiel kann man alleine spielen?
Solitär in der Klondike-Fassung, das bekannteste Spiel für eine Person. Es braucht ein Blatt mit
52 Karten und etwa einen halben Tisch Platz.
Was ist der Unterschied zwischen einem Stichspiel und einem Ablegespiel?
Im Stichspiel legen alle eine Karte, und eine davon gewinnt den Stich. Im Ablegespiel legt nur
die Person am Zug, und das Ziel ist die leere Hand. Aus dem Unterschied folgt fast alles andere,
auch die Frage, ob man Karten sammelt oder loswird.
Welche Spiele lassen sich mit Kindern spielen?
Mau-Mau, Quartett und Schwarzer Peter verlangen pro Zug nur eine Entscheidung und funktionieren
mit Vorschulkindern. Was Kinder überfordert, sind Aktionskarten und das Punktezählen, nicht der
Grundzug.