Kartenspiel.org Zufälliges Spiel

Skip Bo – ein beliebtes Kartenspiel

Spieler
2–6
Blatt
162 Karten
Skip-Bo Deluxe-Ausgabe

Skip-Bo ist das Ablegespiel, bei dem nicht die Hand, sondern ein verdeckter Stapel leergespielt werden muss. Es wird mit 162 Karten gespielt und ist für 2 bis 6 Spieler ausgelegt. Gewonnen hat, wer seinen persönlichen Stapel als Erster los ist.

Der Unterschied zu Mau-Mau oder Uno liegt in der Richtung: es wird nicht auf einen gemeinsamen Ablagestapel gelegt, sondern es werden in der Tischmitte Reihen von 1 bis 12 aufgebaut. Damit ist Skip-Bo weniger ein Reaktionsspiel als ein Planungsspiel.

1. Das Blatt

KartenAnzahlFunktion
Zahlenkarten 1 bis 12144, je Wert zwölfmalbauen die Reihen in der Mitte
Skip-Bo-Karten18Joker, gelten als jede Zahl

Die Skip-Bo-Karte ist der Grund, warum eine Reihe nie ganz blockiert: eine fehlende Sieben lässt sich damit überbrücken. Weil 18 davon im Spiel sind, hält im Schnitt jede Person eine bis zwei pro Runde.

2. Der Aufbau

  • Der Stapel. Jede Person erhält einen verdeckten Stapel: verbreitet 30 Karten bei zwei bis vier Personen, 20 bei fünf oder sechs. Nur die oberste Karte ist sichtbar und spielbar. Weniger Karten machen die Partie kürzer, mehr machen sie länger.
  • Die Hand. Zu Beginn jedes Zuges wird auf fünf Handkarten aufgefüllt.
  • Die Mitte. Dort entstehen bis zu vier Reihen, jede beginnt bei der 1 und endet bei der 12. Ist eine Reihe voll, wird sie abgeräumt und der Platz ist wieder frei.
  • Die vier Ablagen. Vor jeder Person liegen bis zu vier eigene Ablagestapel, auf die am Zugende eine Karte gelegt wird.

3. Der Ablauf

  1. Auffüllen. Auf fünf Handkarten ziehen. Sind alle fünf gespielt, wird sofort wieder aufgefüllt und weitergespielt.
  2. Anlegen. Gespielt wird von der Hand, von der obersten Karte des eigenen Stapels oder von den eigenen Ablagestapeln in die Reihen der Mitte, immer die nächsthöhere Zahl.
  3. Der eigene Stapel hat Vorrang. Wer die passende Karte oben auf dem Stapel hat, spielt sie, denn nur diese Karten bringen dem Sieg näher.
  4. Zug beenden. Der Zug endet damit, dass eine Handkarte auf einen der eigenen vier Ablagestapel gelegt wird. Wer nichts mehr legen kann, beendet so ebenfalls.
  5. Runde beenden. Wer seinen verdeckten Stapel restlos abgebaut hat, gewinnt.

Die vier eigenen Ablagestapel sind der taktische Kern. Wer dort absteigend sortiert, also 12 auf 11 auf 10, kann in einem späteren Zug mehrere Karten hintereinander abtragen. Wer wild ablegt, begräbt sich seine eigenen Karten.

4. Drei Entscheidungen, die zählen

Immer zuerst vom eigenen Stapel. Handkarten werden nachgezogen, Stapelkarten nicht. Jede Handkarte, die anstelle einer passenden Stapelkarte gespielt wird, ist ein verlorener Zug.

Absteigend ablegen. Auf einem Ablagestapel gehört die höhere Karte nach unten. So entsteht eine Kette, die sich später in einem Zug abbauen lässt.

Skip-Bo-Karten nicht früh verbrauchen. Ein Joker ist am wertvollsten, wenn er eine Reihe genau dort öffnet, wo die eigene Stapelkarte passt. Ihn für eine beliebige Lücke zu verbrauchen verschenkt genau das.

5. Die häufigsten Regelfehler

Aus einem Ablagestapel in der Mitte weiterbauen. Gespielt wird nur die oberste Karte eines eigenen Ablagestapels, nicht mehrere gleichzeitig.

Den Zug ohne Ablage beenden. Jeder Zug endet mit einer Handkarte auf einem eigenen Ablagestapel, auch wenn sonst nichts ging.

Reihen absteigend bauen. Die Mitte wird ausschließlich aufsteigend von 1 bis 12 gebaut.

Karten der Gegenseite nutzen. Die Ablagestapel der anderen sind sichtbar, aber nicht spielbar. Sie sind Information, kein Material.

6. Häufige Fragen

Wie viele Karten hat Skip-Bo?

162 Karten: 144 Zahlenkarten von 1 bis 12, jede zwölfmal, dazu 18 Skip-Bo-Karten als Joker.

Wie viele Personen können mitspielen?

Zwei bis sechs. Bei mehr Personen wird der verdeckte Stapel kleiner gewählt, sonst dauert eine Partie sehr lange.

Wie viele Karten liegen auf dem eigenen Stapel?

Verbreitet 30 bei zwei bis vier Personen und 20 bei fünf oder sechs. Für eine kurze Partie geht auch weniger; die Stapelhöhe bestimmt die Spieldauer.

Was macht die Skip-Bo-Karte?

Sie gilt als jede beliebige Zahl und schließt damit jede Lücke in einer Reihe. 18 Stück sind im Spiel.

Eignet sich Skip-Bo für Kinder?

Ja, der Grundzug verlangt nur, die nächsthöhere Zahl zu finden. Was Übung braucht, ist das sinnvolle Ablegen auf die eigenen vier Stapel, und genau daran unterscheiden sich geübte von neuen Runden.

Foto: Mattel

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