Bohnanza – Bohnen erobern den Spieltisch

Kartenspiel Bohnanza

Vor der erfolgreichen Ernte steht für jeden Farmer der perfekte Anbau. Bei „Bohnanza“ dreht sich alles um die Bohne, genauer um die unterschiedlichen Bohnen. Nur wer diese erfolgreich anbaut, der kann später eine gute Ernte einfahren und bekommt dafür viele Taler. Der Trick ist, durch cleveres Verhandlungsgeschick und guten Tausch das Bohnenfeld mit dem höchsten Profit zu erwirtschaften. Dabei kommt es auch darauf an, das Marktgeschehen zu beobachten und natürlich auf das eigene Feld zu schauen. Längst nicht alles wächst und gedeiht wie erhofft und dann hilft nur eines, Platz schaffen für neue Bohnensorten. Zur Not bekommen die Mitspieler die unerwünschten Bohnen eben geschenkt.

Bohnanza: Wie erfolgreich wird die Ernte?

Bei „Bohnanza … ich glaub es hackt!“ können mindestens drei und höchstens fünf Spieler gleichzeitig ihr Geschick unter Beweis stellen. Das Mindestspielalter ist mit 12 Jahren angegeben. Ein Spiel dauert bis zu 45 Minuten und hält in dieser Zeit einiges an Trubel bereit. Das macht sogar noch den Erwachsenen richtig Spaß. Erschienen ist „Bohnanza“ von Autor Uwe Rosenberg im Amigo Spieleverlag. In der kunterbunten Spielbox sind neben fünf Bohnenfeld-Karten auch 104 Spielkarten mit den unterschiedlichen Bohnensorten darauf zu finden.

Davon erhält jeder Mitspieler zu Beginn fünf Karten. Diese darf er nicht sortieren, sondern muss sie nehmen wie sie eben kommen. Seine Aufgabe ist es nun, Bohnen auf dem Feld anzubauen und mit diesen zu handeln, sobald sie bereit sind für die Ernte. Dabei stehen acht Bohnensorten zur Auswahl, die sich in unterschiedlicher Anzahl im Spiel befinden. Ein Kniff im Spiel: Bohnen dürfen immer nur in einer bestimmten Reihenfolge auf und von der Hand genommen werden. Das Ziel ist es natürlich, einen möglichst hohen Ertrag zu erwirtschaften. Wie hoch dieser ausfällt, bestimmt das Bohnometer. Der Anbau der Bohnen endet, sobald der Zugstapel drei Mal aufgebraucht wurde. Dann darf sich der Spieler mit den meisten Talern „Bohnenkönig“ nennen.

Bohnanza bietet Spielspaß in vielen unterschiedlichen Editionen

 Im Jahr 1997 wurde „Bohnanza“ zum „Spiel des Jahres“ gewählt. Noch immer ist es äußerst beliebt. Inzwischen gibt es längst zahlreiche Ableger wie: „Ladybohn“, „Bohnedikt“, „Bohnduell“, „Bohnanza Junior“, „Mein erstes Bohnanza“, „Bohnröschen“, „La Isla Bohnita“ und ein Erweiterungspack, durch den noch mehr Mitspieler das Vergnügen haben, gleichzeitig zu spielen. Pünktlich zum Jubiläum 2012 veröffentlichte der Amigo Spieleverlag noch zwei weitere Erweiterungen, „Bohn to be wild“ und „Würfel Bohnanza“. Der Durchschnittspreis im Handel liegt pro Box bei 7,99 Euro.

Bohnanza: Singlespiel oder praktische Erweiterung?

Mit all den Erweiterungen ist „Bohnanza“ sicher eines der vielfältigsten Spiele für Kinder und Erwachsene aus dem Amigo Spieleverlag. Hier brauchen sich die Spieler keine komplizierten Regeln zu merken und sind trotzdem während des ganzen Spieles gefordert. Der Handel läuft schließlich immer, egal wer gerade am Zug ist. So bleiben selbst jüngere Kinder konzentriert bei der Sache. Damit die es noch einfacher haben gibt es „Mein erstes Bohnanza“ und „Bohnanza Junior“. Beide Varianten wurden von Pädagogen entwickelt und sind bereits ab drei bis vier Jahren zum Spielen empfohlen. Enthalten sind in den Versionen zehn Märchenbohnen, die in unterschiedlicher Menge auf den 110 Bohnenkarten verteilt sind. Da haben auch die Erwachsenen etwas von, denn das Spiel lässt sich als Erweiterung für das normale „Bohnanza“ nutzen. Da nimmt der Spielspaß kein Ende.

Foto: Amigo Spiele