Mau-Mau – Kartenspaß für Klein und Groß

Perfekt bei Mau-Mau - 3 x die 7

Mau-Mau ist ein Ablegespiel. Es wird mit einem normalen Skatblatt gespielt. Nehmen mehr als fünf Spieler teil, empfiehlt es sich allerdings ein zweites Blatt beizumischen oder mit einem Rommé-Blatt zu spielen. Die Regeln für Mau-Mau unterscheiden sich zum Teil von Land zu Land, von Ort zu Ort, ja gar von Familie zu Familie. Deshalb ist es immer wichtig, wenn man mit Fremden spielt oder mit Freunden zum ersten Mal, sich vorher auf die genauen Regeln zu verständigen. Die Regeln des Spiels entsprechen zu weiten Teilen auch dem bekannten Kartenspiel Uno. Das wird allerdings mit einem speziellen Satz Karten gespielt.

Mau-Mau: So wird es gespielt

Jeder Spieler bekommt sechs Karten ausgeteilt. In anderen Variationen können das allerdings auch fünf sein. Ziel des Spiels ist es, alle Karten abzulegen.

Zu Beginn des Spiels wird aus den Karten, die kein Spieler hält, dem sogenannten Talon, die erste Karte aufgedeckt. Sie ist die erste aktive Karte, verfügt sie über Sonderfunktionen, so zählen diese Nicht.

Der nächste Spieler, der an der Reihe ist, kann nun eine eigene Karte auf die aktive Spielkarte legen. Dies geht nur, wenn entweder der Kartenwert oder die Kartenfarbe identisch sind. Liegt also eine Kreuz-Neun, dann kann man nur Kreuz-Karten darauf legen oder Neuner.

Kann man keine Karte ablegen, so muss man eine Strafkarte ziehen, diese kann man sich anschauen und ablegen, wenn sie auf die aktive Karte passt. Nun wäre das Kartenspiel recht langweilig in dieser Form. Also verfügen zahlreiche Karten über Sonderfunktion.

Mau-Mau: Karten mit besonderen Funktionen

Die Siebener sorgen dafür, dass der nächste Spieler zwei Strafkarten ziehen muss. Außer er hat eine Sieben auf der Hand und legt sie, dann muss der Spieler, der wiederum hinter ihm sitzt, schon vier Karten ziehen, es sei denn der hat ebenfalls eine Sieben.

Für die Acht gilt, dass der nachfolgenden Spieler eine Runde aussetzen muss. In manchen Varianten kann der das allerdings mit einer Acht seinerseits umgehen.

Für die Buben gilt, dass man sie auf alles legen kann und der Spieler sich zudem eine Farbe wünschen kann. Man kann also den Kreuz-Buben auf eine Karo-Neun legen und sich dabei Herz wünschen. In manchen Varianten lösen Neuner einen Richtungswechsel aus.

Eine weitere Besonderheit ist es, dass ein Spieler, der seine vorletzte Karte ablegt, laut Mau ausrufen muss. Vergisst er das, drohen zwei Strafkarten.
Legt eine Spieler die letzte Karte ab und gewinnt damit die Runde, muss er laut Mau-Mau ausrufen, sonst drohen ebenfalls Strafkarten.

Für gewöhnlich führt man eine Liste mit Strafpunkten. Dafür zählt man die Kartenwerte der Verlierer nach dem bekannten Muster zusammen: Zahlkarten zählen ihren Wert, Bildkarten zehn, das Ass elf Punkte.